Christina Huetten – Social Media Spezialistin & Online Redakteurin bei Parasol Island

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Christina Huetten - Social Media Spezialistin & Online Redakteurin bei Parasol Island

Wie arbeiten wir in 10 Jahren? Während wir heute oftmals in tradierten Strukturen arbeiten und denken, schreitet die technologische Entwicklung mit weiter zunehmender Dynamik voran. Entwicklungszyklen verkürzen sich, während wir selbst kaum mithalten können. Betrachtet man unter diesem Aspekt insbesondere die sich verändernde Arbeitswelt, so stellt sich die Frage:  Wie wird “neue Arbeit” aussehen? Um diese Fragestellung aus möglichst unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, habe ich Wissenschaftler, Geschäftsführer, Personalfachleute, Führungskräfte, Selbstständige und Angestellte zu Ihrer Vision von Arbeit in 10 Jahren (2024/2025) befragt.


christina-huetten1Christina Huetten

ist Social Media Spezialistin und nach einigen Stationen nun Online Redakteurin bei Parasol Island. Damit lebt sie Ihre Arbeit im Internet, dem Medium, dass unser Arbeitsleben verändert (hat) wie kein zweites. Nach Ihrem Studium steht sie nun noch am Anfang Ihres Arbeitslebens.


Liebe Christina, ich freue mich sehr, dass Du Dich bereit erklärt hast Deine Gedanken und Deine persönlichen ArbeitsVisionen2025 hier mit uns zu teilen. 

Welche 3 Begriffe fallen Dir spontan zum Thema „Arbeiten im Jahr 2025“ ein?

  • Mobil,
  • selbstbestimmt und
  • Kollaboration.

Was verbindest Du mit diesen Begriffen? 
Die Möglichkeit meine Arbeitswelt selbst zu gestalten und mehr meinen individuellen Bedürfnissen anpassen zu können.

Was denkst Du, wie, wo und mit wem wir in 10 Jahren arbeiten? 
Der Trend geht immer mehr dahin, selbstbestimmter und mobiler arbeiten zu können. Neben den üblichen Schreibtischen in der Büroetage gibt es auch immer mehr Modelle die auch solche Dinge wie Home Office und Remotezugriff erlauben. Ich hoffe, dass dieser Weg auch in den nächsten 10 Jahren weiter vorangetrieben wird.

Was hat sich in den letzten 10 Jahren, also in der Zeit von 2004 bis heute, konkret verändert? Kannst Du ein paar Beispiele nennen?
In den letzten 10 Jahren hat sich vor allem die Wahrnehmung von Arbeit geändert. Für immer mehr Menschen stellt sie nicht mehr einfach eine Notwendigkeit sondern auch eine Art der Selbstverwirklichung dar. Dazu kommt, dass immer mehr Mitarbeiter ihr Privatleben mit der Arbeit in Verbindung bringen möchten. Dazu bieten auch große Unternehmen wie Microsoft Mitarbeitern entsprechende Möglichkeiten um von zu Hause arbeiten zu können. Dazu kommen fragwürdige Initiativen wie die von Facebook und Google, die nun das Einfrieren von Eizellen bezuschussen wollen um sich möglichst lange und uneingeschränkt die Arbeit von Fachkräften sichern zu können.

Warum ist das so? 
Einer der Gründe ist sicherlich, dass unsere Welt immer vernetzter geworden ist. Dadurch können wir, viel mehr als jemals zuvor den Vergleich mit anderen antreten und fangen an uns viel mehr über unsere Leistungen zu definieren. Dazu kommt, dass der Arbeitsmarkt auch extrem an Fahrt aufgenommen hat. Ein Jobwechsel ist durch Plattformen wie Linkedin heutzutage wesentlich schneller möglich und immer mehr innovative Firmen müssen um Mitarbeiter kämpfen. Und gerade für viele Topkräfte spielt Gehalt keine Hauptrolle mehr.

Was wünscht Du Dir persönlich für 2025 in Bezug auf Deine Arbeit?
Für mich persönlich wünsche ich mir eigentlich nicht viel. Die Möglichkeit, eine Familie mit dem Beruf verbinden zu können, ohne viele Abstriche machen zu müssen. Und natürlich die Möglichkeit noch einige innovative Projekte umsetzen zu können. Darüber mache ich mir aber gerade bei meinem aktuellen Job überhaupt keine Sorgen.

Vielen Dank für Deine Teilnahme an der Interviewreihe - ich freue mich schon 2025 mit Dir gemeinsam diese Antworten noch einmal zu reflektieren. 

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