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Winfried Felser – Unternehmensberater und Blogger

Wie arbeiten wir in 10 Jahren? Während wir heute oftmals in tradierten Strukturen arbeiten und denken, schreitet die technologische Entwicklung mit weiter zunehmender Dynamik voran. Entwicklungszyklen verkürzen sich, während wir selbst kaum mithalten können. Betrachtet man unter diesem Aspekt insbesondere die sich verändernde Arbeitswelt, so stellt sich die Frage:  Wie wird “neue Arbeit” aussehen? Um diese Fragestellung aus möglichst unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, habe ich Wissenschaftler, Geschäftsführer, Personalfachleute, Führungskräfte, Selbstständige und Angestellte zu Ihrer Vision von Arbeit in 10 Jahren (2024/2025) befragt.


winfried felser Dr. Winfried Felser

ist Unternehmensberater und kritischer Vordenker. Er war 1999 Preisträger des Bundeswettbewerbs Multimedia und ist heute Blogger und betreibt u.a. die Competence Site, ein Kompetenz-Netzwerk mit mehreren Tausend Experten aus Wissenschaft und Praxis zu den Themenbereich Management, IT und Technik.


Lieber Winfried, ich freue mich sehr, dass Du Dich bereit erklärt hast Deine Gedanken und Deine persönlichen ArbeitsVisionen2025 hier mit uns zu teilen. 

Welche 3 Begriffe fallen Dir spontan zum Thema „Arbeiten im Jahr 2025“ ein?

  • Agilität
  • Netzwerke
  • Everybody as a Service

 

Was verbindest Du mit diesen Begriffen? 
Den Wandel zur NEXT ECONOMY!

Was denkst Du, wie, wo und mit wem wir in 10 Jahren arbeiten? 
In the long run werden in der NEXT Economy die digital getriebene Dematerialisierung, Entgrenzung und Vernetzung unserer bisherigen ökonomischen Grundbausteine erleben. Märkte und Organisationen werden verwobene Kompetenz-Netzwerke (Talent Pools, Crowd Sourcing, Crowd Worker, …) insbesondere werden „Kunden“ und „Anbieter“ eine neue co-kreative Nähe realisieren, Produkte werden erst  Services und dann kollaborative Problemlösungen, Wertschöpfung / Produktion werden daher zur Vernetzung unserer Kompetenzen und Services. Was wir allerdings in 10 Jahren schaffen, hängt von German Angst und German Gemütlichkeit ab. Das entscheidet auch über unsere Zukunftsfähigkeit.

Was hat sich in den letzten 10 Jahren, also in der Zeit von 2004 bis heute, konkret verändert? Kannst Du ein paar Beispiele nennen?
„Die Zukunft ist schon da. Sie ist bloß noch nicht gleichmäßig verteilt.“ Was Gibson damit sagen wollte: Die NEXT Economy findet schon längst statt, sie geschieht nicht in diskreten Schritte und auch nicht überall in gleicher Art und Geschwindigkeit. Heute arbeite ich z.B. wesentlich mobiler und vernetzter, kommunikativer, … unter Nutzung vieler Plattformen. Bis mein KI-basierter Surrogate im Holoraum für mich arbeitet, dauert es noch 😉

Warum ist das so? 
Aus ökonomischen und persönlichen Gründen … Und das ist eine der großen Herausforderungen der Zukunft: Ökonomische Interessen des Unternehmens und persönliche Interessen in Einklang zu bringen. In beide Richtungen!

Was wünscht Du Dir persönlich für 2025 in Bezug auf Deine Arbeit?
Ein noch besseres Netzwerk, so dass vieles, was ich heute tue, von jemand getan wird, der das noch besser kann … 😉

Vielen Dank für Deine Teilnahme an der Interviewreihe - ich freue mich schon 2025 mit Dir gemeinsam diese Antworten noch einmal zu reflektieren.

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